Der Spielzeugriese Mattel begann 1982 mit dem Verkauf einer neuen Reihe von Actionfiguren, die entgegen Branchengepflogenheiten nicht auf einer etablierten Marke basierten. Bei Masters of the Universe gab’s erst das Spielzeug, dann die Trickfilmserie – und 1987 schließlich den ersten (und bis 2026 einzigen) Kinofilm. Dolph Lundgren ließ als He-Man Muskeln und Mimik spielen, um die universalen Machtfantasien von Lieblingsfeind Skeletor zu durchkreuzen. Aus Budgetgründen wurde die Handlung weitgehend von Eternia auf die Erde verlegt, wo ein vermeintliches Musikinstrument böse Mächte anlockt – und auch das englische Studio Gremlin Graphics. Im wirren Begleitspiel kämpft „Heman“ nicht nur mit unendlichen Gegnermassen, sondern wird bei seinem Stadtbummel auch in die Irre geführt. Die Masters des Pixelkinos greifen unbeirrt in die Spielzeugkiste, um die Actionfiguren, den Film und das Spiel vorzustellen.
Der Film: Masters of the Universe (1987) von Gary Goddard.
Das Spiel: Masters of the Universe – The Movie (1987) von Gremlin Graphics.
Link: Nachruf auf He-Man-Schöpfer Roger Sweet (New York Times).
Link: 1987-Filmpromo »Behind the Legend of Masters of the Universe« (YouTube).
Link: Infos zur Dokumentation »Power of Grayskull: The Definitive History of He-Man and the Masters of the Universe« (IMDB).
Link: Interview mit Regisseur Gary Goddard (MotuMovie)
Link: Test-Übersicht des Gremlin-Computerspiels (Kultboy).

